Wandern von Grenzstein zu Grenzstein

Heimatvereine haben Angebot ausgearbeitet


KREIS BORKEN. Genau 186 Grenzsteine wurden 1766 zwischen der Vredener Bauerschaft Wennewick/Oldenkotte und der Rietstaper Brücke in Dinxperlo/Suderwick aufgestellt. Eine Wanderung in drei Etappen führt jetzt entlang der historischen Grenzmarkierungen.
Genau 186 Grenzsteine wurden 1766 zwischen der Vredener Bauerschaft Wennewick/Oldenkotte und der Rietstaper Brücke in Dinxperlo/Suderwick aufgestellt. Sie sollten den kurz zuvor festgelegten Grenzverlauf zwischen dem damaligen Fürstbistum Münster und der heutigen Provinz Gelderland markieren. Viele dieser Grenzsteine, die infolge der „Burloer Konvention“ genannten Grenzziehung aufgestellt wurden, kann man jetzt bei drei Wanderungen durchs deutsch-niederländische Grenzgebiet entdecken. Heimatvereine aus Deutschland und den Niederlanden haben die jeweils zwölf Kilometer langen Strecken ausgearbeitet und bieten sie im Januar und Februar unter den Namen „Grenzsteinwanderungen – Von Grenzstein tot Grenssteen“ an. Start der ersten Etappe ist am 17. Januar. Zudem kann, wer will, die Grenzsteine und ihre Geschichten im Internet entdecken. Josefine Nienhaus, Azubi beim Katasteramt des Kreises Borken hat die Standorte in einer digitalen Karte eingearbeitet. Diese kann man unter www.kreis-borken.de/grenzsteine einsehen.

 

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Digitale Karte der „Bundesgrenzsteine aus 1766“ mit aktueller Beschriftung


Genau 186 Grenzsteine wurden 1766 zwischen der Vredener Bauerschaft Wennewick/Oldenkotte und der Rietstaper Brücke in Dinxperlo/Bocholt-Suderwick aufgestellt. In einer digitalen Karte sind die noch vorhandenen originalen Grenzsteine, die seit 250 Jahren diese Grenze kennzeichnen, mit ihren Nummern dargestellt. Durch einen Klick auf ein Grenzsteinsymbol erhält der Nutzer weitere Informationen z.B. die historische Nummer und ein Foto des jeweiligen Grenzsteines. Aus der Farbgebung ist die Art des Steins erkennbar. Die Erläuterungen stehen in der Legende.


Der Grenzverlauf von Grenzstein Nr. 731 (Rhestapper Brücke) in Bocholt-Suderwick bis zum Grenzstein Nr. 832 in Vreden-Wennewick wurde in der „Burloer Konvention“ 1765 vom damaligen Hochstift Münster und dem Herzogtum Geldern festgelegt und 1766 vor Ort vermessen und mit Grenzsteinen vermarkt. Die historische Nummerierung verlief gegenläufig zur heutigen, von Nr. 1 in Vreden-Wennewick bis Nr. 186 in Bocholt-Suderwick.


Der Fachbereich Geoinformation und Liegenschaftskataster des Kreises Borken hat die Standorte der Bundesgrenzsteine in einer digitalen Karte eingearbeitet. Diese kann man einsehen unter:
www.kreis-borken.de/grenzsteine


Kontakt bei Rückfragen:
Heinz Kroschner
Fachbereich Geoinformation und Liegenschaftskataster
Abteilungsleiter Katasterfortführung
Tel. 02861-82-2428
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Heimatvereine und Historische Kringe organisieren Grenzsteinwanderungen

Drei Wanderungen im Rahmen von „250 Jahre Grenze Westfalen-Gelderland“


Was findet statt?


Im Jahr 2016 werden die als Folge der sogenannten „Burloer Konvention“ im Jahr 1766 gesetzten historischen Grenzsteine 250 Jahre alt. Zu diesem besonderen Jubiläum organisieren deutsche und niederländische Heimatvereine und historische Kringe entlang der Grenze von Suderwick/Dinxperlo nach Oeding/Kotten in drei Etappen an verschiedenen Sonntagen (17.1., 31.1. und 14.2.2016) „Wanderungen von Grenzstein tot grenssteen“. Die Wanderungen reihen sich in eine Vielzahl von Veranstaltungen ein, die noch bis zum 23. Oktober 2016 im Rahmen des Jubiläums „250 Jahre Grenze Westfalen-Gelderland“ stattfinden.

 

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