Asbeck belegt ersten Platz beim Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
Bewertungskommission besucht sechs Orte im Kreisgebiet / Jury vergibt zudem drei Sonderpreise


KREIS Borken. Asbeck (Gemeinde Legden) ist Sieger des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“. Zu diesem Ergebnis ist die Bewertungskommissionnach ihrem Besuch in sechs Orten im Kreisgebiet gekommen. „In Asbeck haben wir eine gelungene, absolut runde Präsentation des Dorfes gesehen“, sagte Roland Schulte, Leiter des Fachbereichs Natur und Umwelt des Kreises Borken, der den Kreiswettbewerb leitet, nachdem die Kommission ihr Urteil gefällt hatte. „Das Dorfleben ist getragen von großem bürgerschaftlichen Engagement und dort sind viele gestalterische Maßnahmen vorbildlich umgesetzt.“

Für den Kreissieger gibt es ein Preisgeld in Höhe von 2.100 Euro. Zwei Dörfer, Eggerode (Gemeinde Schöppingen) und Werth (Stadt Isselburg), stufte die Jury in die erste Preisgruppe (Preisgeld: 1.300 Euro). Die Isselburger Ortsteile Vehlingen und Alt-Isselburg sowie Zwillbrock (Stadt Vreden) erreichten die zweite Preisgruppe (Preisgeld: 800 Euro). Darüber hinaus vergab die Bewertungskommission drei Sonderpreise (jeweils mit 200 Euro dotiert): Einen für die Initiative „Beschilderung historischer Punkte“ in Isselburg, einen für die Initiative zur Gestaltung des Umfeldes der Barockkirche in Zwillbrock und einen für die Initiative des Bürgerhausvereins und der Heimatfreunde Vehlingen zur Gestaltung des Ortsbildes. Am Ende des Kreiswettbewerbs zog die Bewertungskommission insgesamt eine sehr positive Bilanz: „Alle Dörfer, die wir bereist haben, haben das Motto verinnerlicht. Sie haben alle eine Zukunft“, sagte Roland Schulte abschließend.

Am Dienstag und Mittwoch (1. und 2. Juli) ist die Bewertungskommission in den sechs Orten des Kreises unterwegs gewesen. Der Wettbewerb wurde unter dem Titel „Unser Dorf soll schöner werden“ bekannt – mittlerweile haben sich sowohl der Name als auch das Augenmerk dabei verändert, erläutert Roland Schulte. „Es geht inzwischen nicht mehr nur um das Ortsbild, sondern um die Entwicklung und das Engagement im Dorf.“

So achtete die Kommission bei ihrem Rundgang neben Gestaltungsmaßnahmen auch auf den Einsatz und die Aktivitäten der Bürgerinnen und Bürger für ein lebendiges und zukunftsfähiges Dorfleben. „Der Wettbewerb soll auch dazu anregen, Perspektiven für den eigenen Ort zu entwickeln, Ideen umzusetzen und die Dorfgemeinschaft zu stärken“, sagt Schulte. „So werden beispielhafte Leistungen der Bürgerinnen und Bürger hervorgehoben und Anreize für die Entwicklung des ländlichen Raumes gegeben.“ Asbeck hat sich als Sieger des Kreiswettbewerbs für den Entscheid auf Landesebene qualifiziert, der 2015 ansteht.

2016 folgt dann der Bundeswettbewerb. Die offizielle Preisverleihung für den Kreiswettbewerb mit Urkundenübergabe findet im Herbst statt. Neben Roland Schulte gehörten zur Bewertungskommission Ursula Sieverding vom Kreislandfrauenverband, Stadtbaurat Frank Vetter aus Gronau, der Bocholter Georg Ketteler als Vertreter der Heimatvereine sowie Cordula Thume und Stefan Pelz als Fachabteilungsleiter im Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Borken.

Quelle: Pressedienst des Kreises Borken vom 02. Juli 2014

 

Impressionen aus dem „Siegerdorf“ Asbeck