Erster Preis – aber kein Sieg
„Unser Dorf hat Zukunft“


Schöppingen-Eggerode. Sechs Orte im Kreis Borken hatte die Bewertungskommission von „Unser Dorf hat Zukunft“ in den vergangenen zwei Tagen bereist – und sich dann entschieden: Asbeck (Gemeinde Legden) ist Sieger des Kreiswettbewerbs. Für den Kreissieger gibt es ein Preisgeld in Höhe von 2100 Euro. Eggerode stufte die Jury in die erste Preisgruppe (Preisgeld: 1300 Euro).

Knapp zwei Stunden hatte die Jury für ihren Besuch am gestrigen Mittwoch (2. Juli) in Eggerode eingeplant – von 9 bis 11 Uhr. Der Heimatverein hatte dazu einen passenden Rundgang zusammengestellt, der vom Parkplatz Winter, wo die Kommission ankam, zuerst zum Kirchplatz führte. Die Jury bestand aus den Mitgliedern Ursula Sieverding vom Kreislandfrauenverband, Frank Vetter als Gronauer Stadtbaurat, Georg Ketteler als Vertreter der Heimatvereine, Cordula Thume und Stefan Pelz als Fachabteilungsleiter Natur und Umwelt vom Kreis Borken und Roland Schulte von der Leitung des Wettbewerbs.

Unter dem Willkommensbogen informierte Thomas Frye über das Jubiläumsschützenfest der Schützenbruderschaft in Eggerode. Pastor Stephan Wolf trug alle baulichen Maßnahmen in und rund um die Kirche den Mitgliedern vor: die Renovierung des Kirchturms, die Erneuerung der Laterne auf der Kapelle, die Renovierung der Pilgertoiletten und die Versetzung der Kreuzigungsgruppe an das Ende des Kreuzwegs. Über den ersten Teil des Kreuzwegs führte der Weg zum Winters Kamp in das Baugebiet. Bürgermeister Josef Niehoff erläuterte den Kommissionsmitgliedern die Situation der Neubebauung in Eggerode.

Über den Schulhof, an Kindergarten und Jugendraum vorbei ging es dann zum Kaffeehaus Tegeler, wo Berthold Schulze Eggenrodde die Funktion des Cafés und die Einrichtung der Tagespflege erläuterte. Vorbei an der Eisdiele war das letzte Ziel die Heimatstube. Der Vorsitzende des Heimatvereins, Konrad Overhage, führte durch die gesamte Einrichtung, die zwei Tagungsräume, die Nasszelle, die Küche und das Archiv. Mit einer Fotopräsentation über den Werdegang der Heimatstube informierte er über das rege Leben des Vereins und die Zusammenarbeit mit den anderen Eggeroder Vereinen. Mit dem Lied „Gued Gaohn“ verabschiedete der Vorstand seine Gäste pünktlich.